Die Ursprünge der Kantonsapotheke reichen bis in die Zeit der Napoleonischen Kriege zurück, als die «Cantonal-Armen-Apotheke» gegründet wurde, um die arme Bevölkerung in kriegsbedingten Notlagen mit Arzneimitteln zu versorgen. Schon damals war die Senkung der Gesundheitskosten ein zentrales Anliegen. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wuchs die Apotheke und zog 1842 in das neue Kantonsspital Zürich, wo sie ihre Bedeutung weiter ausbaute. Die Einführung chemischer Heilmittel und neuer Herstellungsverfahren in den 1890er Jahren markierte einen wichtigen Wendepunkt.






